Im Oktober 2002 übernahm Prim. Dr. R. Stacher die Leitung der Abteilung für radiologische Diagnostik im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz Marschallgasse, berufen von der Univ.-Klink für Radiologie Graz, an welcher er die Facharztausbildung absolvierte und zuletzt als stellvertretender Departementleiter tätig war.
Durch den Umzug in den neuerrichteten Funktionstrakt im November 2005 wurde die radiologische Abteilung sowohl funktionell als auch strukturell zum modernen Höchststandard der sich rasch entwickelnden radiologischen Bildgebung herangeführt.
So können nun in den architektonisch hervorragend konzipierten Untersuchungsräumen die verschiedenen Modalitäten der radiologischen Bildgebung und therapeutisch-interventionelle Eingriffe angewandt und durchgeführt werden.
Das Leistungsspektrum spannt einen Bogen vom konventionellen Röntgen (volldigitalisiert) über den Ultraschall, die Mammographie, die Durchleuchtung des Magen-Darm-Traktes sowie des Urogentialtraktes, über die Angiographie einschließlich vaskulärer und nonvaskulärer Interventionen bis hin zum Mehrzeilen-Spiral-CT (Computertomogramm).
Die enge und erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den bettenführenden Stationen bestimmt den Schwerpunkt der radiologischen Abteilung, insbesondere die Diagnostik im Bereich des Magen-Darm-Traktes, Diagnostik entzündlicher Darmerkrankungen, Abklärung der Obstipation und anorektaler Dysfunkiton, des kardiovaskulären Systems, Diagnostik bei Nieren- und Bluthochdruckerkrankungen, des rheumatischen Formenkreises sowie des Skelettsystems (Osteologie), die Diagnostik, staging und Therapiemonitoring im gynäkologischen und senologischen Fachbereich, sowie die minimal invasive Schmerztherapie in Kooperation mit der Anästhesie.
Modernste Gerätetechnik und vollständige Digitalisierung in sämtlichen Bereichen ermöglichten ein Verlassen des klassischen Röntgenfilms hin zum „filmlosen Krankenhaus“, weiters wurde eine vollständige interne und externe Vernetzung erreicht und installiert.
So können sämtliche Untersuchungsaufnahmen an sämtliche Stationen per Netzleitung transferiert werden, dies erlaubt einen schnelleren und sicheren Datenaustausch und verbessert die interdisziplinäre Kommunikation im hauseigenen Stationsbereich. Durch spezielle Datenleitungen können (nach Patientenzustimmung) Bilddatenübertragungen in sämtliche steirische KAGES-Spitäler erfolgen, dies erleichtert die fächerübergreifende Kommunikation und verbessert das Patienten- und Therapiemanagement in Spezialfällen.
Unser Ziel ist die umfassende Rund-um-die-Uhr-Versorgung sämtlicher bettenführender Stationen auf qualitätiv höchstem Niveau ("Gutes tun und es gut tun") mit modernsten bildgebenden Methoden, einschließlich minimalinvasiver Diagnostik & Therapie (interventionelle Radiologie) .